Wenn Kinder viel Zeit vor dem Computer, dem Fernseher oder am Handy verbringen, bremst dies ihre Entwicklung aus. In einer kanadischen Studie wurden 2.450 Kinder über fünf Jahre begleitet. Starrten die Kinder viel auf Handy, Tablet  und/oder den Fernseher, beobachteten die Mütter zwei, drei und fünf Jahre nach der Geburt eine deutlich schlechtere motorische, kognitive und soziale Entwicklung.

Zugleich wurde erfragt, wie oft sich das Kind mit elektronischen Medien beschäftigt und wie oft es körperlich aktiv war. Auch hier schnitten die Cyber-Kids deutlich schlechter ab. Die Testergebnisse wurden umso besser, je mehr die Kinder aktiv waren, ausreichend schliefen und je öfters Eltern ihren Kindern vorlasen.

Deshalb empfehlen wir dringend allen Eltern, für den Umgang mit den elektronischen Medien klare Regeln und einen Nutzungsplan zu vereinbaren. Wer seinen Kindern Gutes tun will, geht mit ihnen an die frische Luft, ist körpelich aktiv und pflegt eine Vorlesekultur.

(JAMA Pediatr 2018)